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Archäologen stoßen am Nil auf Amenhotep-Statue

Einheimischen Archäologen ist in Ägypten am westlichen Ufer des Nils bei Luxor ein weiterer wichtiger Fund geglückt. Nach Informationen der Altertumsbehörde in Kairo und deren Vorsitzenden Zahi Hawass handelt es sich dabei um einen Teil einer Amenhotep-Statue, die aus rotem Granit gefertigt wurde. Amenhotep III. regierte Ägypten von 1.390 - 1.352 vor Christus als Pharao und war der Großvater des legendären Pharaos Tutanchamun. Das von den Archäologen geborgene Fragment zeigt ein Abbild des Pharaos von der Schulter aufwärts und ist den Angaben zufolge erstaunlich gut erhalten.

Luxor ist der Ausgangspunkt für die meisten Nilkreuzfahrten in Ägypten, die jetzt im Spätjahr wieder in die Hauptsaison starten. Ausflüge und Landgänge zu den Zeitzeugen der Pharaonen sind bei den Nilkreuzfahrten in Ägypten an der Tagesordnung. Dazu gehören unter anderem das Tal der Könige, diverse Tempel in Luxor und weiteren Städten am Nil sowie der Assuan-Staudamm und Abu Simbel unweit der Grenze zwischen Ägypten und dem Sudan.

Auf den jüngsten Fund der Archäologen am Nil bei Luxor angesprochen, teilte Zahi Hawass mit, dass der rote Granit aufgrund seiner weichen Beschaffenheit von den alten Ägyptern bevorzugt zur Modellierung von Statuen verwendet worden sei. Ursprünglich zeigte die Amenhotep-Statue den sitzenden Pharao, der bei Luxor über den Nil wachte, so die Mutmaßung des führenden Archäologen in Ägypten. In kaum einer anderen Region in Ägypten wurden in der jüngeren Vergangenheit mehr Statuen von Pharaonen gefunden als in Luxor und der näheren Umgebung.

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