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Ägypten wehrt sich gegen Sicherheitsdebatte bei Nilkreuzfahrten

In Ägypten ist es am Wochenende im Norden des Landes bei Kairo nahe der Ortschaft Raschid zu einem Fährunglück gekommen. Über die Zahl der Opfer gibt es dabei je nach Quelle der Informationen unterschiedliche Angaben. Während einzelne Medien sogar von Todesopfern wissen wollen, konnten laut Polizei alle Passagiere unverletzt aus den dem Nil gerettet werden. Ägypten sieht sich nun einer generellen Debatte über die Sicherheit auf dem Nil ausgesetzt, will den Kritikern dabei aber mit einleuchtenden Argumenten den Wind aus den Segeln nehmen.

So legen die Behörden in Kairo beispielsweise Wert auf die Feststellung, dass es sich bei dem Fährunglück auf dem Nil um eine Verkettung von illegalen Umständen gehandelt habe, die man bei Nilkreuzfahrten ausschließen könne. Die Kapitäne von zwei kleineren Fähren haben sich auf dem Nil bei Kairo ein Rennen geliefert und dabei eine dritte Fähre übersehen, die zudem noch überladen war. Nach der Kollision kenterte die überladene Fähre, die deutlich mehr als die zulässige Anzahl an Passagieren an Bord hatte. Die leichtsinnigen Kapitäne wurden von der Polizei festgenommen und in Untersuchungshaft gesteckt.

Nilkreuzfahrten in Ägypten finden in der Regel zwischen Luxor und Assuan statt, also im Süden des Landes. Bei Nilkreuzfahrten in Ägypten gelten höchste Anforderungen an die Sicherheit, die im Gegensatz zum aktuellen Vorfall bei Kairo auch ausnahmslos eingehalten werden. Nilkreuzfahrten zwischen Luxor und Assuan oder anderswo in Ägypten werden ausschließlich von renommierten Veranstaltern und Reedereien angeboten bzw. durchgeführt.

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