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Reisebericht von einer Nilkreuzfahrt in Ägypten

Nilkreuzfahrten gehören zu den am stärksten wachsenden Märkten innerhalb des Tourismus in Ägypten. Immer mehr Reedereien und Veranstalter aus aller Welt zieht es mit ihren Schiffen auf den Nil oder den Nassersee, wobei es sich um eine Anstauung des Nils hinter dem Assuan-Staudamm handelt. Wie eine Nilkreuzfahrt in Ägypten auf der bevorzugten Route vieler Touristen zwischen Luxor und Assuan aussehen kann, verdeutlicht der folgende Reisebericht.

Nach dem Flug von Deutschland nach Ägypten erfolgt der Transfer per Bus zum Nil nach Luxor, dem Startpunkt der Nilkreuzfahrt. Bereits nach wenigen Stunden Fahrtzeit, meist in den frühen Morgenstunden des Folgetags oder sogar noch in der Nacht, legt das Schiff in Edfu an, wo gleich nach dem Frühstück die Besichtigung des Horus Tempels auf dem Programm steht. Auf der anderen Seite des Nils wartet Kom Ombo mit seinem Doppel-Tempel, der zu Ehren der altägyptischen Gottheiten Horus und Sobek errichtet wurde. Den vielleicht schönsten Tempel in ganz Ägypten hält der Landgang in Assuan bereit, wo der Philae Tempel wartet, der in Ägypten auch als Isis Tempel bekannt ist. Um nicht in den Fluten des Nils zu verschwinden, wurde der Isis bzw. Philae Tempel beim Bau des Assuan-Staudamms auf ein höher liegendes Gebiet umgesiedelt.

Nach einer abschließenden Besichtigung des Assuan-Staudamms nimmt die Nilkreuzfahrt langsam aber sicher wieder Kurs auf Luxor. Unterwegs stehen noch weitere Landgänge zum Botanischen Garten auf einer kleinen Insel nahe Assuan sowie zum Chnum Tempel in Esna. Ansonsten stehen die letzten Tage der Nilkreuzfahrt zwischen Luxor und Assuan ganz im Zeichen der Erholung, die ihre Fortsetzung bei Bedarf im Rahmen eines anschließenden Badeurlaubs am Roten Meer finden kann.  

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