Die Tempel von Abu Simbel
Gleich zu Beginn einer Nilkreuzfahrt in Ägypten warten im Süden des Landes die Tempel von Abu Simbel auf die Passagiere. Die Tempel von Abu Simbel liegen unweit des weltberümten Assuan-Staudamms im Grenzgebiet zwischen Ägypten und dem Sudan. Erbaut wurden die Tempel von Abu Simbel bereits um 1.300 vor Christus von Pharao Ramses II., nachdem die Nubier in einer Schlacht am Nil geschlagen werden konnten.
Pharao Ramses II. setzte sich mit den Tempeln von Abu Simbel ein Denkmal, das bis in die heutige Zeit in sehr gutem Zustand erhalten geblieben ist und daher als Touristenmagnet fungiert. Die Besichtigung der Tempel von Abu Simpel steht in der Regel während des ersten Landgangs im Rahmen einer Nilkreuzfahrt auf dem Programm und ist eines der Highlights in Ägypten. Dass es diese Sehenswürdigkeit am Nil heute überhaupt noch gibt, ist vor allem der UNESCO zu verdanken, die Ägypten in den 1950er-Jahre bei der Umsiedlung der Tempel von Abu Simpel finanziell unterstützte. Der alte Standort liegt heute am Grund des Assuan-Sees, der nach dem Bau des gleichnamigen Staudamms entstanden ist.
Am Eingang werden die Kreuzfahrt-Passagiere von vier überdimensionalen Ramses-Statuen empfangen, die jeweils 22 Meter messen. Auch im Inneren der Tempelanlage ist der Pharao Ramses allgegenwärtig und wird durch eine Reihe von Statuen symbolisiert. Die Tempel von Abu Simbel bleiben den Touristen auch dann noch in eindrücklicher Erinnerung, wenn die Kreuzfahrt auf dem Nil schon längst wieder in Richtung Norden fortgesetzt wurde und die nächsten Ziele in Ägypten schon in Sichtweite liegen.